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	<title>blog.kooperatives-lernen.de &#187; Kooperatives Lernen</title>
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	<description>Alles zu kooperativem Lernen, Lehren und Leiten</description>
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		<title>Vortrag von Prof. Peter Kruse &#8211; Ein starkes Plädoyer für das Kooperative Lernen</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 18:27:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Blomert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[digital inhabitant]]></category>
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		<category><![CDATA[Hirn- und Lernforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Komplexitätsverarbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperatives Lernen]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 26. August 2009 fand in Düsseldorf im Ausbildungszentrum der Metro-Group der Bildungskongress 2009 statt. Professor Peter Kruse stellte die Ergebnisse einer Untersuchung vor, die das Kommunikationsverhalten und die Wertemuster der &#8220;digital natives&#8221; mit denen von Lehrern verglich. Das Thema des Hauptvortrages war: Kollektive Intelligenz &#8211; was wir von der Kapuzenshirt-Generation lernen können. Kruses Grundidee ist es, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.kooperatives-lernen.de/wp-content/uploads/2009/08/schülerVZ.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-117" title="schülerVZ" src="http://blog.kooperatives-lernen.de/wp-content/uploads/2009/08/schülerVZ-300x167.png" alt="schülerVZ" width="300" height="167" /></a>Am 26. August 2009 fand in Düsseldorf im Ausbildungszentrum der Metro-Group der Bildungskongress 2009 statt. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Kruse" target="_blank">Professor Peter Kruse </a> stellte die Ergebnisse einer Untersuchung vor, die das Kommunikationsverhalten und die Wertemuster der &#8220;digital natives&#8221; mit denen von Lehrern verglich. Das Thema des Hauptvortrages war: <strong>Kollektive Intelligenz &#8211; was wir von der Kapuzenshirt-Generation lernen können.</strong></p>
<p>Kruses Grundidee ist es, dass durch die globale Vernetzung der Komplexitätsgrad unseres Lebens stark angewachsen ist. Noch nie war die Flut der zu verarbeitenden Information gewaltiger, insbesondere der kontextfrei präsentierten Information. Die in Ungeheure gewachsene Komplexität verlangt von den Bürgern dieser &#8220;neuen Welt&#8221; völlig neue Strategien der Komplexitätsbewältigung.</p>
<p>Die sogenannten &#8220;digital natives&#8221; haben in den Kommunikationsmöglichkeiten des &#8220;social web&#8221;, des &#8220;web 2.0&#8243; zu neuen Kommunikationsformen und zu neuen, im Kollektiv gründenden Komplexitätsbewältigungsstrategien gefunden. Dabei haben sich auch die Wertemuster der handelnden Personen signifikant verändert.</p>
<p>In drei Schritten stellt Kruse in seinem Vortrag vor,</p>
<ol>
<li>Wie die Netzwerke die Alltagswelt verändern (Umrisse eines tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandels)</li>
<li>Warum Pessimismus nicht angebracht ist (Strategien im Umgang mit übergroßer Komplexität)</li>
<li>Welche Aufgabe die Pädagogik hat (Interviews mit Digital Natives und Lehrern)</li>
</ol>
<p>Als besonders bedeutsam hebt Kruse hervor, dass die &#8220;digital natives&#8221;, die Menschen, die von anfang an mit der Komplexität der Netze aufgewachsen sind, in dieser Sozialisation grundlegend andere unbewusste Wertepräferenzen ausbilden. Kruse spricht hier von limbischer Prägung. Dies korreliert mit seiner Feststellung, dass &#8220;digital natives&#8221; bei der Bewältigung übergroßer Komplexität insbesondere die Strategie der &#8220;Emotionalen Bewertung&#8221; (Intuition) nutzen &#8211; eine Strategie, die stark die Kompetenzen des limbischen Systems unseres Gehirnes nutzt.</p>
<p>Die &#8220;natürliche&#8221; Auseinandersetzung mit den neuen Kommunikations- und Vernetzungsformen führt nach Kruse zu erkennbaren Differenzen in den Wertemustern von &#8220;digital natives&#8221; (Kruse nennt diese lieber &#8220;digital inhabitants&#8221;, da das Alter keine ausschließende Bedeutung besitzt) und LehrerInnen:</p>
<p><a href="http://blog.kooperatives-lernen.de/wp-content/uploads/2009/08/Wertepräferenzen.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-109" title="Wertepräferenzen" src="http://blog.kooperatives-lernen.de/wp-content/uploads/2009/08/Wertepräferenzen.jpg" alt="Wertepräferenzen" width="600" height="450" /></a></p>
<p>Klar ist, dass die Sicht auf das Internet und die Auswirkungen des neuen Social Web zwischen beiden Befragungsgruppen stark differiert:</p>
<p><a href="http://blog.kooperatives-lernen.de/wp-content/uploads/2009/08/SichtaufInternet.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-111" title="SichtaufInternet" src="http://blog.kooperatives-lernen.de/wp-content/uploads/2009/08/SichtaufInternet.jpg" alt="SichtaufInternet" width="600" height="450" /></a></p>
<p>Die auf den Vortrag folgende Diskussion konzentrierte sich auf Fragen der Internet-Nutzung in Schule u.ä.</p>
<p>Die von Kruse in seinem Vortrag aufgezeigten veränderten Kommunikationspräferenzen und Strategien sowohl der Informationsverarbeitung als auch der Komplexitätsreduktion der &#8220;digital inhabitants&#8221; einerseits und die veränderten Wertemuster der &#8220;digital inhabitants&#8221; andererseits werfen aber wesentlich allgemeinere Fragen auf.</p>
<p>Salopp gesprochen:<br />
<strong>Wenn die Kids von heute dermaßen anders ticken &#8211; wie muss Schule sein, was bedeutet es, diese Kids zu lehren, wie kann unter diesen radikal veränderten Voraussetzungen Lernen in der Schule aussehen?</strong></p>
<p>Für meine Wahrnehmung waren die im Vortrag aufgezeigten Entwicklungen wieder einmal ein starker Impuls, die Tradition des Lehrers als Besserwissers aufzugeben und statt dessen zu überlegen, wie Unterricht und Schule sich zu Dialog und Kooperation unter gleichberechtigten Teilnehmern entwickeln kann.</p>
<p><strong>Ein starkes Plädoyer für das Kooperative Lernen.</strong></p>
<p>Hier ein <a href="http://livestream.dnadigital.de?p_id=718854" target="_blank">Link zum Video seines Vortrages</a> (leider mit vielen Tonaussetzern) und seine Präsentationsfolien:</p>
<p><a style="margin: 12px auto 6px auto; font-family: Helvetica,Arial,Sans-serif; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 14px; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; -x-system-font: none; display: block; text-decoration: underline;" title="View PeterKruse Bildungskongress 09 on Scribd" href="http://www.scribd.com/doc/19117661/PeterKruse-Bildungskongress-09">PeterKruse Bildungskongress 09</a></p>
<p><object id="doc_645082883374841" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="600" height="500" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="name" value="doc_645082883374841" /><param name="align" value="middle" /><param name="quality" value="high" /><param name="play" value="true" /><param name="loop" value="true" /><param name="scale" value="showall" /><param name="wmode" value="opaque" /><param name="devicefont" value="false" /><param name="bgcolor" value="#ffffff" /><param name="menu" value="true" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="mode" value="slideshow" /><param name="src" value="http://d.scribd.com/ScribdViewer.swf?document_id=19117661&amp;access_key=key-2j1hod7sccie835e741q&amp;page=1&amp;version=1&amp;viewMode=slideshow" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed id="doc_645082883374841" type="application/x-shockwave-flash" width="600" height="500" src="http://d.scribd.com/ScribdViewer.swf?document_id=19117661&amp;access_key=key-2j1hod7sccie835e741q&amp;page=1&amp;version=1&amp;viewMode=slideshow" mode="slideshow" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" menu="true" bgcolor="#ffffff" devicefont="false" wmode="opaque" scale="showall" loop="true" play="true" quality="high" align="middle" name="doc_645082883374841"></embed></object></p>
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		<title>Bonn startet durch</title>
		<link>http://blog.kooperatives-lernen.de/2009/08/bonn-startet-durch/</link>
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		<pubDate>Sat, 29 Aug 2009 13:49:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Blomert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Regionen]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsregion]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperatives Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Regionale Bildungslandschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Schulentwicklung]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 5. und 6. Oktober 2009 findet in Bonn die erste Akademie zum Kooperativen Lernen statt. Kolleginnen und Kollegen aus den verschiedensten Schulformen machen sich zwei Tage lang mit dem Kooperativen Lernen vertraut. Im Januar 2010 können diese KollegInnen dann im Rahmen des sogenannten &#8220;Follow Up&#8221;s über ihre ersten Erfahrungen mit dem kooperativen Ansatz austauschen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 5. und 6. Oktober 2009 findet in Bonn die erste Akademie zum Kooperativen Lernen statt. Kolleginnen und Kollegen aus den verschiedensten Schulformen machen sich zwei Tage lang mit dem Kooperativen Lernen vertraut. Im Januar 2010 können diese KollegInnen dann im Rahmen des sogenannten &#8220;Follow Up&#8221;s über ihre ersten Erfahrungen mit dem kooperativen Ansatz austauschen.</p>
<p>Wenn Sie Interesse haben, an der Fortbildung teilzunehmen: Veranstalter ist das<br />
Regionale Bildungsbüro im Schulamt der Stadt Bonn. Vielleicht finden Sie ja noch einen Platz.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Themenhefte zum Kooperativen Lernen</title>
		<link>http://blog.kooperatives-lernen.de/2007/02/themenhefte-zum-kooperativen-lernen/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Feb 2007 06:47:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Blomert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperatives Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[ModeratorInnen]]></category>
		<category><![CDATA[Unterrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Unterrichtsplanung]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Ludger Brüning, Autor des Buches Methodentraining: Vortragen &#8211; Präsentieren &#8211; Referieren sowie co-Autor (gemeinsam mit Tobias Saum) von Erfolgreich unterrichten durch Kooperatives Lernen I, Erfolgreich unterrichten durch Kooperatives Lernen II und Erfolgreich unterrichten durch Visualisieren erhielt ich die folgende Mail mit einer Literaturliste mit Aufsätzen und Themenheften zum Kooperativen Lernen: Wer sich in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Ludger Brüning, Autor des Buches <a href="http://www.amazon.de/Methodentraining-Pr%C3%A4sentieren-Referieren-Ludger-Br%C3%BCning/dp/3403044319/sr=1-3/qid=1171002947/ref=sr_1_3/028-9548506-5283732?ie=UTF8&amp;s=books">Methodentraining: Vortragen &#8211; Präsentieren &#8211; Referieren</a> sowie co-Autor (gemeinsam mit Tobias Saum) von <a href="http://www.nds-verlag.de/cgi-bin/adframe/de/App/ProductDisplay?PROD_ID=0024&#038;CAT1=NDS&#038;CAT2=Kooperatives_Lernen">Erfolgreich unterrichten durch Kooperatives Lernen I</a>,  <a href="http://www.nds-verlag.de/cgi-bin/adframe/de/App/ProductDisplay?PROD_ID=0028&#038;CAT1=NDS&#038;CAT2=Kooperatives_Lernen">Erfolgreich unterrichten durch Kooperatives Lernen II</a> und <a href="http://www.nds-verlag.de/cgi-bin/adframe/de/App/ProductDisplay?PROD_ID=0026&#038;CAT1=NDS&#038;CAT2=Kooperatives_Lernen">Erfolgreich unterrichten durch Visualisieren</a> erhielt ich die folgende Mail mit einer Literaturliste mit Aufsätzen und Themenheften zum Kooperativen Lernen:</p>
<blockquote><p>Wer sich in den einschlägigen Zeitschriften zum Kooperativen Lernen im FACHUNTERRICHT informieren möchte, der findet in den folgenden Zeitschriften ein Themenheft:</p>
<ol>
<li>PHYSIK                  Thema „kooperativ lernen“: Unterricht Physik, Heft 84, Ausgabe 6/2004, 15. Jg. (Friedrich-Verlag)</li>
<li>SPORT                   Thema „Kooperativ lernen“: sportpädagogik. Zeitschrift für Sport, Spiel und Bewegungserziehung. Heft 6/2005, Jg. 29. (Friedrich-Verlag)</li>
<li>MATHEMATIK         Themenheft „Kooperatives Lernen“: mathematik lehren. Die Zeitschrift für den Unterricht in allen Schulstufen. Heft 139, Dez. 2006. (Friedrich-Verlag)</li>
<li>CHEMIE                   Themenheft „Kooperativ Lernen“: Unterricht Chemie. Heft 88/89, Nr. 4/5 2005, Jg. 16. (Friedrich-Verlag)</li>
</ol>
<p>Nach unserer Kenntnis erscheinen in den folgenden Zeitschriften in diesem Jahr ebenfalls Themenhefte:</p>
<ol>
<li> PHILOSOPHIE        Ethik und Unterricht, Themenschwerpunkt „Kooperatives Lernen &#8211; Strategien der Schüleraktivierung“, H. 2, 2007 (Friedrich-Verlag)</li>
<li>PÄDAGOGIK          Pädagogikunterricht, Themenschwerpunkt „Kooperatives Lernen im Pädagogikunterricht“, H. 2/3, 2007<br />
(Zeitschrift des PädagogiklehrerInnen-Verbandes)</li>
<li>DEUTSCH              Praxis Deutsch; Themenschwerpunkt „Kooperatives Lernen im Deutschunterricht“, H. 5/2007 (Friedrich-Verlag)</li>
</ol>
<p>Allgemeindidaktische Zeitschriften mit dem Schwerpunkt Thema „Kooperatives Lernen“ sind der Vollständigkeit halber auch noch angeführt:</p>
<ol>
<li>Schulmagazin 5-10. Kooperative Lernformen. Heft 12/2006 (Oldenbourg Verlag)</li>
<li>Lernende Schule. Kooperatives Lernen. Heft 33, 2006 (Friedrich Verlag)</li>
</ol>
<p>In Vorbereitung sind:</p>
<ol>
<li>Lernchancen. Kooperatives Lernen, Heft 1/2007 (Februar/März) (Friedrich Verlag)</li>
<li>PÄDAGOGIK: Themenheft „Lernen und Arbeiten im Team“,  H. 5 (Mai) 2007. (Beltz Verlag)</li>
</ol>
<p>Wie ihr erkennen könnt, ist Kooperatives Lernen in aller Munde. Leider fehlen nach unserer Kenntnis aber noch Zeitschriften aus dem Bereich Fremdsprachen und aus den Bereichen Geschichte, Politik und Geografie.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Plädoyer für individuelle Förderung</title>
		<link>http://blog.kooperatives-lernen.de/2007/02/pladoyer-fur-individuelle-forderung/</link>
		<comments>http://blog.kooperatives-lernen.de/2007/02/pladoyer-fur-individuelle-forderung/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 07 Feb 2007 21:42:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Blomert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperatives Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Schulentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Schulstruktur]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf dem bildungspolitischen Kongress in Essen am 3. Februar 2007 hielt Andreas Schleicher, der PISA-Chef der OECD, einen beachtenswerten Vortrag zum Konzept der individuellen Förderung. Schleicher beginnt seinen Vortrag mit der Vorstellung, dass das aktuelle Schulsystem das Attribut &#8220;aktuell&#8221; eben nicht verdient, da es noch deutlich zeigt, dass es im 19. Jahrhundert unter sehr anderen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-84" title="Schleicher_andreas_Staedtetag" src="http://blog.kooperatives-lernen.de/wp-content/uploads/2007/02/Schleicher_andreas_Staedtetag.jpg" alt="Schleicher_andreas_Staedtetag" width="300" height="300" /><br />
Auf dem bildungspolitischen Kongress in Essen am 3. Februar 2007 hielt <a href="http://www.oecd.org/document/22/0,2340,en_2649_33723_21684438_119823_1_1_1,00.html">Andreas Schleicher</a>,  der PISA-Chef der OECD, einen beachtenswerten Vortrag zum Konzept der individuellen Förderung.<br />
Schleicher beginnt seinen Vortrag mit der Vorstellung, dass das aktuelle Schulsystem das Attribut &#8220;aktuell&#8221; eben nicht verdient, da es noch deutlich zeigt, dass es im 19. Jahrhundert unter sehr anderen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und demgemäß anderen Anforderungen an die gesellschaftliche Institution Schule geformt worden ist.<br />
Danach erläutert Schleicher die aktuellen gesellschaftlichen Anforderungen an ein modernes Bildungssystem und zeigt auf, warum das Konzept der individuellen Förderung hier zum zentralen Schlüssel geworden ist.</p>
<p>Im Hauptteil seines Vortrages erörtert Schleicher dann fünf zentrale Elemente für erfolgreiche individuelle Förderung:</p>
<blockquote>
<ol>
<li>Individuelle Fähigkeiten erkennen und im Rahmen objektivierbarer Standards fördern</li>
<li>Gewöhnliche Schüler haben außergewöhnliche Fähigkeiten</li>
<li>Von einem Lehrplan für alle zu einem Lehrplan für jeden</li>
<li>Radikales Umdenken in der Organisation von Schule</li>
<li>Synergien nutzen</li>
</ol>
</blockquote>
<p>In Schleichers Vortrag wird deutlich, dass das Kooperative Lernen und das diesem zu Grunde liegende konstruktivistische Konzept des Lernens unabdingbare Bestandteile einer sinnvollen individuellen Förderung in der Schule sind.</p>
<p><a href="http://blog.kooperatives-lernen.de/?page_id=8">Der vollständige Vortrag von Andreas Schleicher</a></p>
<p>Zwei Artikel zu Andreas Schleicher:<br />
<a href="http://www.welt.de/data/2003/04/12/71199.html">Andreas Schleicher, Pisa-Erfinder</a><br />
<a href="http://www.faz.net/s/RubF3CE08B362D244869BE7984590CB6AC1/Doc~E7676346E7C8B453E8C65551154825596~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Andreas Schleicher &#8211; Miesmacher</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Didacta in Köln &#8211; Kooperatives Lernen bei der GEW</title>
		<link>http://blog.kooperatives-lernen.de/2007/02/didacta-in-koln-kooperatives-lernen-bei-der-gew/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Feb 2007 20:13:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Blomert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperatives Lernen]]></category>

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		<description><![CDATA[Vom 26. Februar bis zum 3. März findet in Köln die diesjährige Didacta statt. Das Schulministerium in NRW hat alle Schulleitungen aufgefordert, nach Möglichkeit für den Besuch der Didacta Sonderurlaub zu gewähren. Von Mittwoch, 28. Februar, bis zum Freitag, 2. März 2007, bieten Norm und Kathy Green bei der GEW jeden Tag drei (kurze) Einführungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vom 26. Februar bis zum 3. März findet in Köln die diesjährige Didacta statt. Das Schulministerium in NRW hat alle Schulleitungen aufgefordert, nach Möglichkeit für den Besuch der Didacta Sonderurlaub zu gewähren.</p>
<p>Von Mittwoch, 28. Februar, bis zum Freitag, 2. März 2007, bieten Norm und Kathy Green bei der GEW jeden Tag drei (kurze) Einführungen in das Kooperative Lernen an.</p>
<p>Genaue Informationen finden sich auf der <a href="http://www.gew.de/Didacta_2007.html">Website der GEW</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Schul- und Unterrichtsentwicklung in Duisburg</title>
		<link>http://blog.kooperatives-lernen.de/2007/02/schul-und-unterrichtsentwicklung-in-duisburg/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Feb 2007 19:40:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carmen Druyen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Regionen]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsregion]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperatives Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Schulentwicklung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Lehrerinnen und Lehrer des Reinhard-und-Max-Mannesmann-Gymnasiums in Duisburg suchten vor einigen Jahren wie andere Schulen nach Möglichkeiten der Veränderung des Unterrichts und der Verbesserung der Schülerleistungen. Im Schulprogramm war der Aspekt des Methodenlernens bereits als Eckpfeiler schulischer Entwicklung genannt. Einige Kolleginnen und Kollegen hatten bereits an Fortbildungen zum Lernen lernen nach Klippert teilgenommen und im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Lehrerinnen und Lehrer des Reinhard-und-Max-Mannesmann-Gymnasiums in Duisburg suchten vor einigen Jahren wie andere Schulen nach Möglichkeiten der Veränderung des Unterrichts und der Verbesserung der Schülerleistungen. Im Schulprogramm war der Aspekt des Methodenlernens bereits als Eckpfeiler schulischer Entwicklung genannt. Einige Kolleginnen und Kollegen hatten bereits an Fortbildungen zum Lernen lernen nach Klippert teilgenommen und im Rahmen dieses Konzepts begonnen Unterricht anders zu gestalten. Das Kooperative Lernen erschien ihnen unter den aktuellen Bedingungen als sinnvolle Erweiterung und Ergänzung.</p>
<p>Da die stellvertretende Schulleiterin, Carmen Druyen, von Norm und Kathy Green zur Moderatorin ausgebildet war, konnten 40 Kolleginnen und Kollegen im Rahmen des Pädagogischen Tages im Schuljahr 2003/2004 in einer schulinternen Fortbildung zum Kooperativen Lernen fortgebildet werden. Am Ende der Fortbildung beschlossen 20 Kolleginnen und Kollegen diese Arbeit fortzusetzen.</p>
<p>Da es nicht ausreicht, nur zu Beginn eines Veränderungsprozesses ein Training durchzuführen, in dem die Lehrerinnen und Lehrer das ‚notwendige Werkzeug’ an die Hand bekommen, fanden projektbegleitend mehrere Fortbildungen an Nachmittagen statt. Themen waren sowohl die Erweiterung der Methodenkompetenz als auch die Reflexion der ersten Erfahrungen mit Kooperativem Lernen im eigenen Unterricht. Insbesondere der kollegiale Austausch half den Kolleginnen und Kollegen, neue Ideen für den eigenen Unterricht zu entwickeln, Materialien auszutauschen und Probleme zu besprechen. Experimentierfreudigere Kolleginnen und Kollegen konnten auch jene ermutigen, die zögerlicher und mit mehr Skepsis in den Prozess eingestiegen waren. Die Verbindung von methodischem Lernen und inhaltlicher Reflexion führte schnell zu einer Atmosphäre des Vertrauens in dieser schulinternen Gruppe.</p>
<p>Die Zielsetzungen des Projekts zur Integration Kooperativen Lernens im Unterricht sind:<br />
- Kenntnisse der theoretischen Grundlagen und Methoden des Kooperativen Lernens,<br />
- Erwerb und Erweiterung von Kompetenzen im Bereich des Kooperativen Lernens,<br />
- Stärkung der Kooperation von Lehrerinnen und Lehrern auf kollegialer Ebene,<br />
- Einbeziehung von kooperativen Lernformen in den Unterricht,<br />
- Verbesserung des Lehrer-Schüler-Verhältnisses,<br />
- Verbesserung von Unterrichtsqualität durch stärkere Beteiligung der Lernenden,<br />
- Entwicklung kooperativer Kompetenzen und Bewertungssysteme und<br />
- individuelle Förderung von Schülerinnen und Schülern.</p>
<p>Die Implementation kooperativer Unterrichtsformen erstreckte sich, je nach Intention und Erfahrung der Lehrkraft, vom Einsatz kooperativer Methoden in einzelnen Unterrichtsphasen in Kombination mit anderen Methoden bis hin zur Gestaltung größerer unterrichtlicher Projekte und Arbeitsphasen.</p>
<p>Auch wenn es bislang noch keine empirisch gesicherten Ergebnisse über die Wirkungen der Umsetzungen im Unterricht gibt, so kann doch über zahlreiche positive Erfahrungen der Lehrerinnen und Lehrer und entsprechende Reaktionen der Schülerinnen und Schüler berichtet werden. Unterrichten wird als weit weniger belastend, als abwechslungsreicher und schülerorientierter empfunden. Schülerinnen und Schüler werden in größerer Zahl und intensiver am Unterricht beteiligt und Unterrichtsstörungen konnten reduziert werden.</p>
<p>Der Kreis interessierter Kolleginnen und Kollegen ist im Laufe der Zeit nicht nur stabil geblieben, sondern hat sich vergrößert. Die positiven Erfahrungen mit den Schülerinnen und Schülern und deren Reaktionen bestärkten die Teilnehmenden, die schulinterne Fortbildung fortzusetzen. Sie entwickelten ein Konzept, dessen Grundlage eine gemeinsame Reflexionsebene und Sprache ist; die Vermittlung kooperativer Fertigkeiten und Kompetenzen &#8211; bezogen auf die Jahrgangsstufen – kann demnach koordiniert verwirklicht werden.</p>
<p>Lehrkräfte mehrerer benachbarter Schulen begannen mit ähnlichen Fortbildungen. Die Trainings wurden von Thomas Kremers oder Carmen Druyen durchgeführt. An weiteren Schulen der Stadt besteht ebenfalls ein großes Interesse an kooperativen Lernformen, so dass sich ein Ansatz zur Bildung eines lokalen Netzwerks ergibt. Diese Idee wird durch viele Schulleiterinnen und Schulleiter in Duisburg unterstützt und gefördert. Insbesondere Gesamtschulen und Berufskollegs zeigen großes Interesse an Fortbildungsveranstaltungen.</p>
<p>Von den 16 Modellschulen Duisburgs, die sich an dem Projekt „Selbstständige Schule“ beteiligt haben, entschlossen sich 13 Schulen,  Kooperatives Lernen in ihr Fortbildungs- und Schulentwicklungs¬konzept zu integrieren. Im Schuljahr 2006/2007 wurden 250 Lehrerinnen und Lehrer unterschiedlicher Schulformen in zweitägigen Fortbildungen mit dem Konzept des Kooperativen Lernens vertraut gemacht. Die Trainings wurden von Xenia Gincberg, Stefan Reinders, Thomas Kremers und Carmen Druyen geleitet. Unterstützt wurden sie durch Kolleginnen und Kollegen der eigenen Schulen oder Moderatorinnen aus Mönchengladbach, die praktische Beispiele aus ihren Unterrichtsfächern präsentierten. Einige Schulen benannten Multiplikatoren, die sich einmal im Monat mit den Moderatoren (C. Druyen / Th. Kremers) treffen, um Erfahrungen auszutauschen, weiter fortgebildet werden und im Blick auf Schulentwicklungsprozesse unterstützt werden.</p>
<p>Da der Kreis der 16 Modellschulen um 35 Korrespondenzschulen erweitert wurde, sollen im zweiten Halbjahr des Schuljahres 2006/2007 und im Schuljahr 2007/2008 weitere Schulen fortgebildet werden.</p>
<p>Norm und Kathy Green werden den Prozess in Duisburg unterstützen, indem sie Trainings für Multiplikatoren und Schulleitungsmitglieder durchführen mit dem Schwerpunkt Schulentwicklung.</p>
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