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	<title>blog.kooperatives-lernen.de &#187; Aktuell</title>
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	<description>Alles zu kooperativem Lernen, Lehren und Leiten</description>
	<lastBuildDate>Thu, 03 Sep 2009 20:29:38 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Das Cluetrain Manifest</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Sep 2009 18:28:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Blomert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Cluetrain]]></category>
		<category><![CDATA[digital native]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Vernetzung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ohne dass das Buch ein einziges Mal das Wort "Blog" benutzt - denn dieses Wort gab es 1999 noch nicht - beschreibt das Buch mit prophetischer Genauigkeit die Entwicklung des Kommunikationsverhältnisses zwischen Unternehmen und ihren Kunden im Zeitalter des Internets und der New Economy. Das Buch entwickelt seine Aussage anhand von 95 Thesen (Luther lässt grüßen), deren berühmteste und grundsätzlichste lautet:
Markets are conversations - Märkte sind Gespräche]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.kooperatives-lernen.de/wp-content/uploads/2009/09/CluetrainManifesto.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-165" title="CluetrainManifesto" src="http://blog.kooperatives-lernen.de/wp-content/uploads/2009/09/CluetrainManifesto-206x300.png" alt="CluetrainManifesto" width="225" height="328" /></a>Vielleicht ist es nach gut 10 Jahren nicht gerade neu, aber auf jeden Fall ist es aktuell:</p>
<h3 style="text-align: center;">Das Buch, das Sequel der gleichnamigen<br />
<a href="http://www.cluetrain.com/"><span style="color: #000000;"><span style="text-decoration: none;">Website: &#8220;The Cluetrain Manifesto&#8221;</span></span></a>.</h3>
<p>Ein Buch über die Entwicklung der Wirtschaft in den Zeiten des Internets &#8211; oder, wie die Verfasser es schreiben: Ein Buch über das Ende der Wirtschaft, wie wir sie kennen. Warum schreibe ich in diesem Blog über ein Wirtschaftsbuch?</p>
<p>Weil es tatsächlich ein Buch über Kommunikation und Kommunikationspolitik ist.</p>
<p>Ohne dass das Buch ein einziges Mal das Wort &#8220;Blog&#8221; benutzt &#8211; denn dieses Wort gab es 1999 noch nicht &#8211; beschreibt das Buch mit prophetischer Genauigkeit die Entwicklung des Kommunikationsverhältnisses zwischen Unternehmen und ihren Kunden im Zeitalter des Internets und der New Economy (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cluetrain-Manifest">Wikipedia</a>)</p>
<p>Das Buch entwickelt seine Aussage anhand von 95 Thesen (Luther lässt grüßen), deren berühmteste und grundsätzlichste lautet:</p>
<h3 style="text-align: center;">Markets are conversations &#8211; Märkte sind Gespräche</h3>
<blockquote>
<blockquote><p>A powerful global conversation has begun. Through the Internet, people are discovering and inventing new ways to share relevant knowledge with blinding speed. As a direct result, markets are getting smarter—and getting smarter faster than most companies.</p>
<p>These markets are conversations. Their members communicate in language that is natural, open, honest, direct, funny and often shocking. Whether explaining or complaining, joking or serious, the human voice is unmistakably genuine. It can&#8217;t be faked.</p>
<p>Most corporations, on the other hand, only know how to talk in the soothing, humorless monotone of the mission statement, marketing brochure, and your-call-is-important-to-us busy signal. Same old tone, same old lies. No wonder networked markets have no respect for companies unable or unwilling to speak as they do.</p>
<p>But learning to speak in a human voice is not some trick, nor will corporations convince us they are human with lip service about &#8220;listening to customers.&#8221; They will only sound human when they empower real human beings to speak on their behalf.</p>
<p>While many such people already work for companies today, most companies ignore their ability to deliver genuine knowledge, opting instead to crank out sterile happytalk that insults the intelligence of markets literally too smart to buy it.</p>
<p>However, employees are getting hyperlinked even as markets are. Companies need to listen carefully to both. Mostly, they need to get out of the way so intranetworked employees can converse directly with internetworked markets.</p>
<p>Corporate firewalls have kept smart employees in and smart markets out. It&#8217;s going to cause real pain to tear those walls down. But the result will be a new kind of conversation. And it will be the most exciting conversation business has ever engaged in.<em> </em><a href="http://www.cluetrain.com"><em>(www.cluetrain.com)</em></a></p></blockquote>
</blockquote>
<p style="text-align: left;">Besonders faszinierte mich bei der neuerlichen Lektüre, wie leicht sich das Verhältnis Unternehmen &#8211; Kunden übertragen lässt auf das Verhältnis Lehrende &#8211; Lernende. Durch die Brille dieser &#8220;Gleichsetzung&#8221; gelesen, gelingt es dem Buch, die auf der Tagesordnung stehende Kulturrevolution des Lernens und Lehrens in fesselnder Prägnanz zu fassen.</p>
<p style="text-align: left;">Die letzte These lautet:</p>
<p style="text-align: left;"><em>We are waking up and linking to each other. We are watching. But we are not waiting.</em></p>
<p style="text-align: left;">So sei es.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Vortrag von Prof. Peter Kruse &#8211; Ein starkes Plädoyer für das Kooperative Lernen</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 18:27:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Blomert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[digital inhabitant]]></category>
		<category><![CDATA[digital native]]></category>
		<category><![CDATA[Hirn- und Lernforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Komplexitätsverarbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperatives Lernen]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 26. August 2009 fand in Düsseldorf im Ausbildungszentrum der Metro-Group der Bildungskongress 2009 statt. Professor Peter Kruse stellte die Ergebnisse einer Untersuchung vor, die das Kommunikationsverhalten und die Wertemuster der &#8220;digital natives&#8221; mit denen von Lehrern verglich. Das Thema des Hauptvortrages war: Kollektive Intelligenz &#8211; was wir von der Kapuzenshirt-Generation lernen können. Kruses Grundidee ist es, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.kooperatives-lernen.de/wp-content/uploads/2009/08/schülerVZ.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-117" title="schülerVZ" src="http://blog.kooperatives-lernen.de/wp-content/uploads/2009/08/schülerVZ-300x167.png" alt="schülerVZ" width="300" height="167" /></a>Am 26. August 2009 fand in Düsseldorf im Ausbildungszentrum der Metro-Group der Bildungskongress 2009 statt. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Kruse" target="_blank">Professor Peter Kruse </a> stellte die Ergebnisse einer Untersuchung vor, die das Kommunikationsverhalten und die Wertemuster der &#8220;digital natives&#8221; mit denen von Lehrern verglich. Das Thema des Hauptvortrages war: <strong>Kollektive Intelligenz &#8211; was wir von der Kapuzenshirt-Generation lernen können.</strong></p>
<p>Kruses Grundidee ist es, dass durch die globale Vernetzung der Komplexitätsgrad unseres Lebens stark angewachsen ist. Noch nie war die Flut der zu verarbeitenden Information gewaltiger, insbesondere der kontextfrei präsentierten Information. Die in Ungeheure gewachsene Komplexität verlangt von den Bürgern dieser &#8220;neuen Welt&#8221; völlig neue Strategien der Komplexitätsbewältigung.</p>
<p>Die sogenannten &#8220;digital natives&#8221; haben in den Kommunikationsmöglichkeiten des &#8220;social web&#8221;, des &#8220;web 2.0&#8243; zu neuen Kommunikationsformen und zu neuen, im Kollektiv gründenden Komplexitätsbewältigungsstrategien gefunden. Dabei haben sich auch die Wertemuster der handelnden Personen signifikant verändert.</p>
<p>In drei Schritten stellt Kruse in seinem Vortrag vor,</p>
<ol>
<li>Wie die Netzwerke die Alltagswelt verändern (Umrisse eines tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandels)</li>
<li>Warum Pessimismus nicht angebracht ist (Strategien im Umgang mit übergroßer Komplexität)</li>
<li>Welche Aufgabe die Pädagogik hat (Interviews mit Digital Natives und Lehrern)</li>
</ol>
<p>Als besonders bedeutsam hebt Kruse hervor, dass die &#8220;digital natives&#8221;, die Menschen, die von anfang an mit der Komplexität der Netze aufgewachsen sind, in dieser Sozialisation grundlegend andere unbewusste Wertepräferenzen ausbilden. Kruse spricht hier von limbischer Prägung. Dies korreliert mit seiner Feststellung, dass &#8220;digital natives&#8221; bei der Bewältigung übergroßer Komplexität insbesondere die Strategie der &#8220;Emotionalen Bewertung&#8221; (Intuition) nutzen &#8211; eine Strategie, die stark die Kompetenzen des limbischen Systems unseres Gehirnes nutzt.</p>
<p>Die &#8220;natürliche&#8221; Auseinandersetzung mit den neuen Kommunikations- und Vernetzungsformen führt nach Kruse zu erkennbaren Differenzen in den Wertemustern von &#8220;digital natives&#8221; (Kruse nennt diese lieber &#8220;digital inhabitants&#8221;, da das Alter keine ausschließende Bedeutung besitzt) und LehrerInnen:</p>
<p><a href="http://blog.kooperatives-lernen.de/wp-content/uploads/2009/08/Wertepräferenzen.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-109" title="Wertepräferenzen" src="http://blog.kooperatives-lernen.de/wp-content/uploads/2009/08/Wertepräferenzen.jpg" alt="Wertepräferenzen" width="600" height="450" /></a></p>
<p>Klar ist, dass die Sicht auf das Internet und die Auswirkungen des neuen Social Web zwischen beiden Befragungsgruppen stark differiert:</p>
<p><a href="http://blog.kooperatives-lernen.de/wp-content/uploads/2009/08/SichtaufInternet.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-111" title="SichtaufInternet" src="http://blog.kooperatives-lernen.de/wp-content/uploads/2009/08/SichtaufInternet.jpg" alt="SichtaufInternet" width="600" height="450" /></a></p>
<p>Die auf den Vortrag folgende Diskussion konzentrierte sich auf Fragen der Internet-Nutzung in Schule u.ä.</p>
<p>Die von Kruse in seinem Vortrag aufgezeigten veränderten Kommunikationspräferenzen und Strategien sowohl der Informationsverarbeitung als auch der Komplexitätsreduktion der &#8220;digital inhabitants&#8221; einerseits und die veränderten Wertemuster der &#8220;digital inhabitants&#8221; andererseits werfen aber wesentlich allgemeinere Fragen auf.</p>
<p>Salopp gesprochen:<br />
<strong>Wenn die Kids von heute dermaßen anders ticken &#8211; wie muss Schule sein, was bedeutet es, diese Kids zu lehren, wie kann unter diesen radikal veränderten Voraussetzungen Lernen in der Schule aussehen?</strong></p>
<p>Für meine Wahrnehmung waren die im Vortrag aufgezeigten Entwicklungen wieder einmal ein starker Impuls, die Tradition des Lehrers als Besserwissers aufzugeben und statt dessen zu überlegen, wie Unterricht und Schule sich zu Dialog und Kooperation unter gleichberechtigten Teilnehmern entwickeln kann.</p>
<p><strong>Ein starkes Plädoyer für das Kooperative Lernen.</strong></p>
<p>Hier ein <a href="http://livestream.dnadigital.de?p_id=718854" target="_blank">Link zum Video seines Vortrages</a> (leider mit vielen Tonaussetzern) und seine Präsentationsfolien:</p>
<p><a style="margin: 12px auto 6px auto; font-family: Helvetica,Arial,Sans-serif; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 14px; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; -x-system-font: none; display: block; text-decoration: underline;" title="View PeterKruse Bildungskongress 09 on Scribd" href="http://www.scribd.com/doc/19117661/PeterKruse-Bildungskongress-09">PeterKruse Bildungskongress 09</a></p>
<p><object id="doc_645082883374841" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="600" height="500" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="name" value="doc_645082883374841" /><param name="align" value="middle" /><param name="quality" value="high" /><param name="play" value="true" /><param name="loop" value="true" /><param name="scale" value="showall" /><param name="wmode" value="opaque" /><param name="devicefont" value="false" /><param name="bgcolor" value="#ffffff" /><param name="menu" value="true" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="mode" value="slideshow" /><param name="src" value="http://d.scribd.com/ScribdViewer.swf?document_id=19117661&amp;access_key=key-2j1hod7sccie835e741q&amp;page=1&amp;version=1&amp;viewMode=slideshow" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed id="doc_645082883374841" type="application/x-shockwave-flash" width="600" height="500" src="http://d.scribd.com/ScribdViewer.swf?document_id=19117661&amp;access_key=key-2j1hod7sccie835e741q&amp;page=1&amp;version=1&amp;viewMode=slideshow" mode="slideshow" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" menu="true" bgcolor="#ffffff" devicefont="false" wmode="opaque" scale="showall" loop="true" play="true" quality="high" align="middle" name="doc_645082883374841"></embed></object></p>
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